Pressemeldungen

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat Fahrverbots-Entscheidung vertagt / Fuhrparkverband hofft auf weitsichtiges Urteil / „Verunsicherung bleibt“ / BVF für Nachrüstung mit Kostenbeteiligung der Autoindustrie

Mannheim, im Februar 2018. „Fuhrparkbetreiber, die noch Diesel-Fahrzeuge mit Euro 5-Norm oder älter fahren, sind weiterhin angespannt“, sagt Marc-Oliver Prinzing, Vorsitzender des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF). Schließlich geht es darum, ob das Gericht Fahrverbote faktisch für prinzipiell zulässig erklären. „Ob Städte und Kommunen solche aussprechen und wie das zu kontrollieren ist, das steht auf einem anderen Blatt“, so Prinzing. Der Verband setzt sich sehr für alternative Antriebe ein, doch solange es für die Bedürfnisse der Fuhrparkbetreiber insbesondere bei Langstrecken noch keine echten Alternativ-Motorisierungen gibt, so lange wären Fahrverbote das falsche Mittel. Der Wille auf emissionsärmere Fahrzeuge zu setzen ist bei den Unternehmen vorhanden, doch die Machbarkeit stimmt noch nicht.

Konkretisieren der Themen mit Experten und Betroffenen: Fuhrparkverband bietet Dialogplattform für die politische Verantwortlichen / technologieoffene Förderung umweltschonender Antriebe sinnvoll / Angemessene Investitionen.

Mannheim, im Februar 2018. Der designierte neue Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat für die nächsten Jahre einiges auf seiner Agenda stehen. "Wir sind gerne bereit für einen intensiven Dialog, wenn es um den Austausch zu wichtigen Verkehrsthemen geht. Die deutschen Fuhrparkbetreiber und deren Mobilität sind ein sensibler Erfolgsfaktor der Wirtschaft", sagt Marc-Oliver Prinzing, Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF). Es gebe einige positive Signale im Koalitionsvertrag und einige Punkte, die idealer Weise gemeinsam mit den Betroffenen zu konkretisieren sind.

Freie Werkstattwahl gefährdet / BVF und europäische Verbände warnen vor Datenmonopol / Nachteile für Fuhrparkbetreiber und alle Autobesitzer

Mannheim, im Dezember 2017. Aktuell wird auf europäischer Ebene verhandelt, wer die von einem Fahrzeug produzierten Daten verwenden darf bzw. wer generell das Verfügungsrecht über Daten aus dem Fahrzeug besitzt. Sieben europäische Verbände fordern daher im Entscheidungsprozess auf europäischer Ebene klare Richtlinien, um den freien Zugang zu Fahrzeugdaten für alle Marktteilnehmer weiterhin sicherzustellen. Diese Forderungen bekräftigt auch der Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) und die Fuhrparkverband Austria.