Pressemeldungen

Reparaturklausel im Gesetzentwurf zur Stärkung des fairen Wettbewerbs muss nachgebessert werden / Gemeinsame Position mit ADAC, GDV, GVA und vzbv

Mannheim, im November 2019. Die Liberalisierung des Designrechts ist eine überfällige Gesetzesinitiative – in einigen Nachbarländern ist das bereits umgesetzt. Karosserie-integrierte Ersatzteile sind in Deutschland bis zu 55 Prozent teurer als in diesen Ländern. Im Bundestag wird derzeit über den Gesetzesentwurf zur Stärkung des fairen Wettbewerbs mit einer entsprechenden Reparaturklausel beraten (§§ 40a, 73 Abs. 2 DesignG-E). „Wir begrüßen den Vorstoß aus der Politik, das Designrecht zu liberalisieren und den freien Wettbewerb zu stärken. Der bisherige Entwurf räumt der Automobilindustrie allerdings Privilegien zu ungunsten von Fuhrparkbetreibern und allen ein, die für Fahrzeuge Ersatzteile brauchen“, erklärt Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF). Denn nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes für bereits registrierte oder beantrage Designrechte soll ein Bestandsschutz gelten, den Kunden teuer bezahlen müssten.

Mehr Prämie – mehr Zeit – mehr Ladepunkte / Ergebnisse verlangen nun Taten / Gewerbliche Fuhrparks besser einbinden / Elektromobilität als wichtige und nicht alleinige förderungswürdige Technologie einsetzen

Mannheim, im November 2019. Die Ergebnisse der konzertierten Aktion Mobilität – des so genannten Autogipfel im Kanzlerinnenamt – zeigen durchaus in die richtige Richtung. Vor allem dort, wo man als Staat selbst entscheiden und investieren kann, wie beim Ausbau der Ladeinfrastruktur von rund 21.000 auf 50.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkte bis 2021. Bis 2030 sollen es eine Million sein. Andererseits wolle man auch andere Möglichkeiten im Blick behalten und eine Wasserstoffstrategie ausarbeiten. Diesen Worten und Bekenntnissen sollten nun auch zügig Taten folgen. „Denn ein ‚weiter so‘ ist undenkbar und wir brauchen nach wie vor viel zu lange, um eine Mobilitätswende hinzubekommen, die dafür sorgt, dass der Energieverbrauch des Verkehrssektors sinkt – ohne Einschränkung der Mobilität“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF).

23. Verbandsmeeting: „Fachlicher Austausch auf hohem Niveau“ / Praktisch anwendbares Wissen / Mitgliederversammlung wählt Vorstand / Prinzing weiterhin Vorsitzender

Bad Nauheim, im Oktober 2019. Das letzte offene Verbandsmeeting des Jahres des Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) war mit rund hundert Teilnehmern, die sich allesamt mit der betrieblichen Mobilität beschäftigen, wieder gut besucht. In den Workshops wurde durch den Input der Fachleute deutlich, dass das Fuhrparkmanagement längst nicht mehr nur auf „Fahrzeuge“ beschränkt werden kann und viele übergeordnete Management- und Rechtsfragen im Blick sein müssen. Die Teilnehmer konnten von den Erfahrungen der Referenten und vielen Kolleginnen und Kollegen profitieren.